Traumberuf Fashionblogger?

Seit knapp einem Monat bin ich nun also Bloggerin. Ich schreibe über Social Media, Reisen, Beauty und soziales Miteinander. Bis jetzt. Aber ich frage mich … welche Art von Blog betreibe ich nun eigentlich? In welche Schublade gehört mein Blog? Für einen Reiseblog bin ich zu oft zu Hause. Für einen Beautyblog bin ich denkbar ungeeignet, denn ich verzweifle bereits am Eyeliner. Und für einen Modeblog gibt’s hier zu wenig Fashion. Dabei scheint sich die Bezeichnung „Fashionblogger“ doch gerade zum Traumberuf zu etablieren.

Fashionblogger sind die neuen Stars der Modebranche. Zahlreiche Päckchen aufreißen, Fotografieren, Schreiben, Veranstaltungen besuchen – so stellt man sich das Leben eines Fashionbloggers vor. Rund 5000 soll es davon in Deutschland geben. Also … Päckchen reiße ich auch ziemlich oft auf. Das ist doch schon mal ein guter Anfang. Mit Designeroutfits werde ich allerdings selten überhäuft. Okay – nie. Aber ich freue mich über jedes meiner Päckchen und zeige Euch heute, welches Lieblingsteil der Saison ich mir bereits vor ein paar Wochen bestellt habe: Fake Fur Mantel Tony von EDITED THE LABEL.

Fake Fur Mantel von EDITED THE LABEL

Tony war 73% reduziert – von 129.00€ auf 34.90€. YEAH! Als ich den Mantel bestellte, war ich noch etwas skeptisch, ob er mir wirklich gefallen würde, doch mittlerweile hat er sich zu einem absoluten Lieblingsstück gemausert. Sobald die Regenwahrscheinlichkeit gegen Null geht, ziehe ich ihn an. Sein Nachteil für mich als frizzanfällige Regenschirmverweigerin ist nämlich: er hat keine Kapuze. Aber eine Fake Fur Kapuze würde an diesem geradlinigen Schnitt vermutlich auch etwas – sagen wir – speziell aussehen. Auf dem Bild übrigens praktiziere ich das sogenannte Shoulder Robing. Dabei hängt die Jacke capeartig über den Schultern. Das weiß ich aus der Februar Ausgabe der InStyle.

Der dazu im Onlineshop vorgeschlagene Look besteht aus einem schwarzen Lederrock und weißen Sneakers, die ich in meinem Fall durch blaue Jeans und schwarze Converse ersetzt habe. Mit dem Rollkragenpulli habe ich laut EDITED aber alles richtig gemacht. Gott sei Dank. So kann ich ja vielleicht doch noch Fashionbloggerin werden, wenn ich mal groß bin.

Eure Fashionista Steffi

8 Comments

  1. Kann mich den Mädels oben nur anschließen, bitte bleib so wie du bist, lass dich nicht in irgend eine Schiene drängen.

    Xx martina

  2. Haha, ein toller Text. Schön ironisch, das mag ich.
    Wobei viele Fashionblogger die tollen Teile ja mittlerweile gar nicht mehr behalten dürfen und das nur noch Leihgaben der Firmen sind. Insofern hast du denen mit deinem Schnäppchen ja glatt noch was voraus!

    Danke auch für deine lieben Worte zu meinem Blog und den Post über Kooperationen!

  3. In eine bestimmte Kategorie kann man einen Blog schwer stecken 😉
    Solange du ehrlich über die Sachen schreibst, die dich bewegen 🙂 Ich denke, dass es das Wichtigste ist.
    Dein Mantel ist übrigens richtig schön <3

    Liebste Grüße
    Swantje von http://www.swanted.de/

  4. Meine Liebste Steffi, ich gebe Vickie damit uneingeschränkt recht und freue mich über alle Überraschungen die du noch so für uns parat hast, dein Blog, deine Regeln und damit bist du einfach ganz besonders ❤
    Deine Vera

  5. Hi Steffi,

    erstmal: ein schönes Outfit, das du da hast! 🙂

    Und zum Zweiten: Ich finde nicht, dass man als Blogger seinen Blog unbedingt irgendwo einordnen MUSS! Klar, Zeitschriften & Co raten für ein „erfolgreiches Blogger-Dasein“ zwar, sich auf ein bestimmtes Thema/Gebiet zu spezialisieren aber ich finde ein Blog ist ein individuelles Herzensprojekt und da sollte gefälligst jeder machen können was er/sie will! Wer hat jemals bestimmt, dass wir (Frauen) nur eins sein müssen??? Modebloggerin, Beauty-Expertin, DIY-Queen. So’n Quatsch! Wir alle sind doch viel mehr, also hau auf deinem Blog raus, was dich bewegt!

    Viele Liebe Grüße aus Hipster Berlin
    Vickie 🙂

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